Lost in Books

Mein Bücherreich ~

  

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Der Junge, der Träume schenkte: Roman

Der Junge, der Träume schenkte - Luca Di Fulvio, Petra Knoch 2 - 2.5Ich tue mich etwas schwer damit, das Buch zu bewerten. Eigentlich ist es nicht schlecht, teilweise habe ich es wirklich gerne gelesen, allerdings ging mir besonders eine Sache so gegen den Strich, dass ich einfach nicht auf eine bessere Bewertung komme...Der Titel klingt zwar sehr träumerisch, aber das weckt eindeutig "falsche" Erwartungen. Das Buch spielt in den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts, in den Armutsvierteln New Yorks. Und deswegen sollte eigentlich klar sein, dass es dort nicht ganz zimperlich vorgegangen ist. Trotzdem muss ich aber sagen, dass mir vieles zu detailliert war. Und daher war es keine Seltenheit, dass ich manche Szenen dann etwas überflogen hatte und oft eine (längere) Pause vom Buch brauchte.besonders Ruths Vergewaltigung. Da wäre mir fast das Essen hoch gekommenMit den Figuren bin ich nicht besonders gut klar gekommen. Sal war mir von Anfang an suspekt und so richtig kann ich ihm seine Rolle im Buch nicht abnehmen, ähnlich erging es mir mit Christmas Mutter Cetta. Zwar werden sie deutlich vorgestellt und beschrieben und alles, aber für mich blieben sie trotzdem blass. Christmas hingegen mochte ich als kleinen Jungen, also am Anfang des Buches, sehr. Seine Art hat mich oft zum Lachen gebracht und er war auch der Grund, warum ich letztlich weitergelesen habe. Ruth fällt hingegen wieder in die Kategorie Sal-Cetta, wobei ich in der Mitte des Buches wirklich gerne von ihr gelesen habe. (Zum Ende hin war ich dann doch leider wieder zu genervt von ihr...)Die Handlung. Tja. Die hatte definitiv ein paar Längen zu viel und ehrlich gesagt, war es leider schon sehr vorhersehbar, in welche Richtung sie gehen wird. Selbst das Ende war eigentlich klar. Natürlich wusste ich nicht, über welche "Umwege" die Reise gehen wird, aber so wie die Personen angelegt wurden, konnte es eigentlich nicht anders ausgehen. Mir ging es teilweise sogar etwas zu glatt. Trotzdem, nett für zwischendurch, ohne dass man sich beim Lesen groß Gedanken machen muss. Andererseits wird die Geschichte so auch nicht lange in meinem Kopf präsent sein.Was mich allerdings am meisten gestört hat, ist eine Person, aus dessen Perspektive leider auch viel geschrieben wurde. Bill. Ich fand ihn abartig. Eklig. Und krank. Und ich habe es gehasst über ihn zu lesen und seinen weiteren "Werdegang" und Tätigkeit als "Punisher". Krank. *Kopfschüttel*

Ich lese gerade

Der weiße Neger Wumbaba I - III: Alle Handbücher Des Verhörens
Axel Hacke, Michael Sowa
Bereits gelesen: 93/216 pages
Blinde Weide, schlafende Frau
Haruki Murakami, Ursula Gräfe
Die Rebellin (Die Gilde der Schwarzen Magier, #1)
Trudi Canavan
MacBest
Terry Pratchett, Andreas Brandhorst