Lost in Books

Mein Bücherreich ~

  

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Das Erbe des Zauberers: Ein Roman von der bizarren Scheibenwelt

Das Erbe des Zauberers (Scheibenwelt, #3) - Terry Pratchett, Andreas Brandhorst 2.5Mit "Das Erbe des Zauberers" habe ich einen weiteren Schritt in der mittlerweile sehr umfangreichen Scheibenwelt gemacht. Nur leider muss ich sagen, dass es nicht so recht mit den anderen Scheibenweltromanen, die ich bisher gelesen habe, mithalten kann. Möglicherweise liegt das daran, dass "Das Erbe des Zauberers" eines der frühen Werke von Pratchett ist oder aber daran, dass mir TOD als Hauptperson einfach besser gefällt und mehr liegt als Hexen und Zauberer. Das werde ich dann aber wohl bei meinem nächsten Scheibenwelt-Aufenthalt versuchen herauszufinden, denn auch wenn ich das Buch nicht richtig begeistert zuklappen kann, wird es gewiss nicht mein letzter Pratchett gewesen sein.Die ersten 100 Seiten habe ich fast an einem Stück verschlungen und ich fand es richtig super. Ich mochte die Figuren, allen voran natürlich Eskarina, die eigentlich als achter Sohn eines achten Sohnes geboren werden sollte und sich dann doch als Mädchen herausstellte. Nur leider zu spät. Für mich eine sehr amüsante Ausgangssituation, besonders da Mädchen nur Hexen werden dürfen und keine Zauberer.Und dank des kurzen Auftritts von TOD habe ich mich auch gleich heimisch gefühlt. Allerdings ging es danach etwas bergab. Auf den nächsten Seiten hatte ich ein wenig das Gefühl, dass sich die Story etwas im Sande verläuft. Mir wäre es lieber gewesen, wenn z.B. die Wanderungen nicht ganz so langsam vonstatten gegangen wären. Im Mittelteil hat sich daher für mich einfach zu sehr gezogen und ich hatte ab und an leider keine große Lust mehr, im Buch überhaupt weiterzulesen.Auch hat mir oft der Humor, den ich aus den TOD-Büchern gewohnt bin, gefehlt. Normalerweise trifft Pratchett genau meinen Sinn für Humor, weshalb ich seine Romane eigentlich ungern in der Öffentlichkeit lese, da es sonst leicht passieren kann, dass ich in Lachanfälle ausbreche. Hier war das aber leider nicht der Fall. Anfangs musste ich zwar noch recht oft schmunzeln, aber das hatte sich im Laufe des Buches dann doch gelegt. Und auch die Zauberer hier konnten mir wieder kein müdes Lächeln entlocken.Schade, da das für mich immer eine große Stärke von Pratchett war.Dennoch ist "Das Erbe des Zauberers" kein schlechtes Buch, teilweise habe ich es gerne lesen, aber meinen Erwartungen konnte es leider nicht so richtig gerecht werden. Trotzdem bin ich aber auf die weiteren Hexen-Romane gespannt und ich freue mich auf meinen nächsten Ausflug in die Scheibenwelt.

Ich lese gerade

Der weiße Neger Wumbaba I - III: Alle Handbücher Des Verhörens
Axel Hacke, Michael Sowa
Bereits gelesen: 93/216 pages
Blinde Weide, schlafende Frau
Haruki Murakami, Ursula Gräfe
Die Rebellin (Die Gilde der Schwarzen Magier, #1)
Trudi Canavan
MacBest
Terry Pratchett, Andreas Brandhorst