Lost in Books

Mein Bücherreich ~

  

"When I look at my room, I see a girl who loves books."

(John Green - Looking for Alaska)

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Schattenschwingen

Schattenschwingen - Tanja Heitmann Seit Mila Samuel zum ersten Mal gesehen hatte, ist sie fasziniert von ihm und das Strahlen, das ihn umgibt. Als ihr älterer Bruder sich schließlich mit ihm anfreundet, scheint auch Sam sie endlich wahrzunehmen. Beide haben sofort starke Gefühle füreinander, bis Sam eines Tages verschwindet.Ich bin hin und hergerissen.Diese engelsähnlichen Wesen "Schattenschwingen" fand ich ziemlich interessant, ebenso wie deren Welt, die "Sphäre" und das ganze Drumherum. Nur leider hatte ich das Gefühl, dass das alles furchtbar oberflächlich bleibt. Das liegt zum einen daran, dass es erst auf den letzten 250 Seiten um diese Wesen geht und zum anderen liegt das Augenmerk der Geschichte (zu sehr) auf Mila und Sam und deren großen Liebe. Und darin unterscheiden sie sich, wie ich finde, nicht von anderen "Romantasy"-Jugendbüchern, was ich wirklich schade finde. Auf den ersten 200 Seiten wird geschmachtet und geschwärmt was das Zeug hält. Zwar wird oft gesagt, dass Sam nicht soo gut aussieht, aber dafür hat er tolle Augen und eine strahlende Aura. Dass er misshandelt wird/wurde und sich in der Welt immer irgendwie fehl am Platze fühlt, bringt zwar etwas Tragik in das Ganze, allerdings so richtig abnehmen konnte ich es ihm dennoch nicht.Die Handlung hat für mich eigentlich nur vor sich hingeplätschert. Das, was im Klappentext steht, passiert erst ab Seite 160 und ehrlich gesagt, habe ich bei der ständigen Schmachterei nur darauf gewartet.Zum Ende hin kam dann doch noch so etwas wie Spannung auf, leider sind mir die Charaktere so egal geblieben, dass ich dennoch nicht mit ihnen mitfiebern konnte.Die Geschichte wird abwechselnd aus der Sicht von Mila und Sam erzählt, was mich sehr überraschte. An sich mag ich Perspektivwechsel recht gerne und die Kapitel waren oft auch lang genug, allerdings fand ich den Schreibstil zu ähnlich. Gerade wenn es zwei verschiedene Ich-Erzähler gibt, hätte ich es schöner gefunden, wenn die sich auch deutlicher voneinander unterschieden/abgehoben hätten.An sich nicht schlecht und eine gute Grundidee, allerdings ist es mir einfach zu liebeslastig, zu gewöhnlich und zu langweilig.

Ich lese gerade

Der weiße Neger Wumbaba I - III: Alle Handbücher Des Verhörens
Axel Hacke, Michael Sowa
Bereits gelesen: 93/216 pages
Blinde Weide, schlafende Frau
Haruki Murakami, Ursula Gräfe
Die Rebellin (Die Gilde der Schwarzen Magier, #1)
Trudi Canavan
MacBest
Terry Pratchett, Andreas Brandhorst