Lost in Books

Mein Bücherreich ~

  

"When I look at my room, I see a girl who loves books."

(John Green - Looking for Alaska)

I 23 I German I Book Blogger I

 

...is obsessed with books, Sailor Moon, "Friends" (Joey!), fairytales, ...

Porträt eines Starters (Starters, #0.5)

Porträt eines Starters (Starters, #0.5) - Lissa Price Ganz nett. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das Buch lesen will...

Vier Beutel Asche: Roman

Vier Beutel Asche: Roman - Boris Koch 2-2.5"Vier Beutel Asche" ist eines dieser Bücher, dass ich wirklich gerne gemocht hätte, denn inhaltlich klingt es toll und eigentlich genau nach meinem Geschmack.Christoph, Jans bester Freund, ist vor etwa drei Monaten gestorben. Ihm fällt es schwer, wieder "zurück in den Alltag" zu finden und so vergräbt er sich in seine Trauer und baut einen Hass auf den Unfallfahrer auf. Bis er erfährt, dass sich Christoph eigentlich immer eine Seebestattung gewünscht hatte und so macht sich Jan zusammen mit Christophs Freundin Selina, Lena und Maik auf den Weg ans Meer, um ihm seinen letzten Wunsch noch zu erfüllen.Soweit, so gut. Der Anfang fand ich ziemlich gelungen, wenn auch krass. Aber er verdeutlicht, wie sehr sich Jan in seine Wut hineinsteigert. Auch die anderen drei Protagonisten mochte ich am Anfang, auch wenn mich das Geheimnis um Lena und was sie genau mit Christoph zu tun hatte, ziemlich genervt hatte, ebenso die anfänglichen Zickereien zwischen Lena und Selina. Gottseidank, hielt das nicht das ganze Buch über an, sonst hätte ich es womöglich nicht zu Ende lesen können.Leider hatte mein Gefallen aber ungefähr ab der Hälfte des Buches stetig abgenommen. Ich hatte das Gefühl, dass der Grund des Roadtrips und meinen Grund, das Buch zu lesen, in den Hintergrund rückte und stattdessen es nur um das "pubertäre" Verhalten der Jugendlichen ging. Bis zu einem gewissen Punkt ist das auch ok, gerade in dem Alter, aber manche Wiederholungen sind mir einfach nur noch auf die Nerven gegangen Z.B. die Sache mit Lena. Dass sich Jan und Lena näher kommen werden, war total klar, aber dass ständig davon ausgegangen wird, dass Lena und Christoph was miteinander hatten und Lena deswegen für Jan tabu ist, hat mich tierisch genervt. Hätte er sie nicht einfach mal fragen können?! Und diese Szene mit dem "falschen" oder "richtigen" Nein fand ich überflüssig. Nein = Nein. Fertig. Etwas unangenehm aufgefallen ist mir das riesige Glück, was sie auf ihrer Fahrt ständig hatten, ich sage nur Bauer und Tankstelle oder auch die Sache mit dem Motorrad. Und wie sind sie überhaupt wieder nach Hause gekommen, wenn sie auf der Hinfahrt doch schon pleite waren? Der Umgang mit Waffen war mir hier, ehrlich gesagt, etwas zu locker und ich werde wohl nie verstehen, warum Jungs/Männer Mädchen/Frauen, die eine Waffe in der Hand haben oder gar schießen "sexy" finden o_O Dennoch großer Pluspunkt: Der Umgang mit Sex, der in vielen anderen Jugendbüchern gerne mal "totgeschwiegen" wird, hier aber eine passende Rolle spielt.Am Ende hatte ich leider nicht das Gefühl, dass die Protagonisten sich weiterentwickelt hätten, klar Christoph ein wenig, aber eigentlich nur oberflächlich und soweit wie es sein musste.Nein, auch wenn ich es wirklich gerne wollte, mit "Vier Beutel Asche" bin ich einfach nicht warm geworden.

Monument 14

Monument 14 - Emmy Laybourne Der Inhalt von "Monument 14" klingt gar nicht mal so übel. Ein paar Teenager und Kinder "stranden" in einem großen Supermarkt (bzw. "Mall"), während draußen der Ausnahmezustand herrscht, denn große Hagelkörner fallen vom Himmel und auch sonst spielt die Natur verrückt.Das klingt im ersten Moment spannend und interessant, aber die Umsetzung ist dann doch etwas anders geworden. Dadurch, dass die Jugendlichen den Supermarkt nicht verlassen können, ist leider schnell die Luft aus der Geschichte raus und wie ich manchmal den Eindruck hatte, vielleicht auch der Einfallsreichtum der Autorin. Denn von der Außenwelt bekommt man kaum noch etwas mit, ein wenig und die wenigen Ideen waren eigentlich gut, aber wie gesagt, einfach zu wenig. Stattdessen geht es in "Monument 14" eher darum, wie ein paar Jugendliche, die sich nicht immer wohlgesinnt sind, alleine und in einem großen Supermarkt zurecht kommen. Und das Stichwort "GZSZ" passt zu der Geschichte ziemlich gut. Aber das ist nun mal auch furchtbar unterhaltsam. Sobald ich den "Ernsthaft"-Schalter im Kopf umgelegt hatte, war es mir teilweise ziemlich egal, dass die Welt außerhalb des Supermarkts gerade untergeht, denn ich habe mich über diese ständigen Dramen wunderbar amüsieren können.Mein großes Highlight waren die kleinen Kinder. Ich weiß gar nicht, wen ich am meisten mochte. Den kleinen Mexikaner, die Zwillinge, Max mit seinen vielen (traurigen) Geschichten oder Chloe, die weiß, was sie will ;) Eindeutig der größte Pluspunkt der Geschichte.Nur was mich doch störte, waren die Wiederholungen. Mein Kopf und vor allem mein Gedächtnis funktionieren noch ganz gut, sodass ich nicht mehrfach erzählt bekommen möchte, was 10 Seiten vorher passierte oder wie göttlich Astrid aussieht. (Wobei "Astrid" für mich so ein altmodischer Name ist, dass es mir im Kopf doch etwas schwer fiel, mir solch eine Schönheit unter diesem Namen vorzustellen ._.) Sowas nervt mich einfach nur.Das Ende lässt mich etwas zwiegespalten zurück, einerseits ist es zwar logisch, aber andererseits...so richtig überzeugt bin ich nicht. Ich meine, dass Astrid schwanger ist und Dean mit ihr und drei Kleinen zurückbleibt. Einerseits verstehe ich und glaube ich Dean, dass er seinen Bruder und die anderen beschützen will und deswegen bleibt. Und sein Beschützerinstinkt (und seine Gefühle) passt ja dann auch wieder zu Astrid, aber trotzdem. Möglicherweise steht das Ende der Welt bevor und er bleibt lieber, anstatt nochmal seine Eltern zu sehen?! Andererseits stundenlang da gefesselt sitzen zu müssen, würde ich auch nicht unbedingt wollen. Hmm :/ Ob ich den zweiten Band lesen will oder werde, weiß ich nicht. Zwar hat die Autorin einen interessanten und vielversprechenden Grundstein für den nächsten Band gelegt, mit dem man spannendes machen kann, aber ob ich, im schlimmsten Fall, nochmal Lust auf so viel Drama habe?! Hmmm.

77 Tage

77 Tage - Lucie Flebbe 4-4.5"77 Tage" ist bereits der vierte Fall für das Detektivduo Danner und Lila. Dieses Mal werden sie von der Leiterin eines ambulanten Pflegedienstes beauftragt, herauszufinden, warum bei ihrem Unternehmen mehr alte Leute sterben, als vergleichsweise bei anderen Pflegediensten.Schon alleine das Thema ist, für mich, harter Tobak, weshalb ich für die knapp 250 Seiten eine gefühlte Ewigkeit gebraucht habe. Schonungslos erzählt Flebbe über den Alltag von Altenpflegern, was für eine wichtige Arbeit sie leisten, die vermutlich nicht viele machen wollen würden. Mich eingeschlossen. Dabei geht es aber vor allem um die negativen Seiten des Berufs, wie wenig Zeit sie eigentlich haben um sich um eine Patientin zu kümmern, Überstunden eigentlich an der Tagesordnung stehen, wenn man nicht nur wie eine "Maschine" arbeiten will und nebenbei habe ich etwas über Demenz gelernt und verschiedenen "Behandlungsmethoden".Der Krimifall fand ich spannend und gut ausgearbeitet. Bis fast zum Schluss ist nicht klar, wer oder ob es überhaupt einen Täter ist/gibt.Nebenbei gibt es noch Blogbeiträge von einer "Bella", ebenfalls Altenpflegerin, die aber vor allem über ihre Ehe bloggt und Lila selbst wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, mit der sie sich nun endlich auseinandersetzen musste. Das alles fand ich erst ziemlich zusammenhanglos, bis sich nach und nach alles zu einem Bild zusammenfügt. Für mich war "77 Tage" der bisher ernste Fall von Danner und Lila, das mich oft emotional berührt hat und ich es sicherlich nicht so schnell vergessen werde.Und ich bin jedenfalls sehr froh, bei dieser Krimi-Reihe weitergelesen zu haben, denn sie steigert sich kontinuierlich von Band zu Band. Glücklicherweise ist vor kurzem schon der nächste Band erschienen, der hoffentlich bald in mein Regal einziehen wird.

Die Templer: Das Geheimnis der Armen Ritterschaft Christi vom Salomonischen" Tempel"

Die Templer. Das Geheimnis der Armen Ritterschaft Christi vom Salomonischen Tempel - Jan Peter, Thomas Teubner, Oliver Nitsche War ok, ganz interessant, wenn auch nicht wirklich "neue" Infos, die man nicht durch wikipedia, etc. bekommen könnte. Die Hörbuch-Version finde ich nicht so gelungen, es klingt wie eine Fernseh-Dokumentation, aber ohne Bilder, z.B. wenn sich der Sprecher, etc. sich in einer Kirche befindet, wirkt das recht langweilig.

Schiffbruch mit Tiger: Roman

Schiffbruch mit Tiger - Yann Martel, Manfred Allié, Gabriele Kempf-Allié 2.5-3"Schiffbruch mit Tiger" und ich hatten bereits im Vorfeld eine eher schwierige Beziehung zueinander. Das Buch hatte ich vor ein paar Jahren mal ertauscht, da ich viele begeisterte Meinungen dazu gelesen hatte, danach ist es allerdings erstmal im SUB untergegangen und eigentlich dem SUB-Aussortieren zum Opfer gefallen, da es mich inhaltlich eigentlich nicht mehr so richtig angesprochen hatte. Tja, aber nur eigentlich, denn ganz losgeworden bin ich das Buch noch nicht. Da der Film letztes Jahr im Kino lief, und die begeisterten Meinungen nicht abebbten, habe ich mich nun doch an das Buch gewagt und ehrlich gesagt, soo großartig fand ich es nicht.Es ist an sich kein schlechtes Buch, auch wenn ich mich noch nicht recht entscheiden kann, ob ich die Geschichte nun mochte oder bloß "okay" fand. Die ersten Seiten, wie Pi zu seinem Namen kommt, fand ich durchaus unterhaltsam und amüsant und auch seine Abhandlungen über Tiere, Zoos, etc. (auch wenn mich seine Art etwas störte, wenn er meinte, dass Menschen, die keine Zoos mögen, einfach nur schlecht informiert sind, etc. *augenroll*). Auch der Teil über die Religion war recht interessant, wenn auch etwas zu kurz. Dass Pi sich einfach aussucht, drei (unterschiedlichen) Religionen anzugehören, fand ich irgendwie ganz süß, aber mir kam das Ganze zu oberflächlich vor.Nach etwa 130 Seiten ging es dann auch endlich mit dem titelgebenden Schiffbruch los, worauf ich, vor allem aufgrund des Tigers, bereits sehnsüchtig gewartet hatte. Und anfangs war es auch schon ziemlich spannend, und so gerne ich die großen Raubkatzen auch habe, mit Pi hätte ich in der Situation nicht tauschen wollen. Allerdings muss ich aber auch zugeben, dass mich das ganze recht schnell etwas gelangweilt hatte. Ab einem Punkt hatte ich das Gefühl, dass sich alles einfach nur wiederholt, was auf der anderen Seite zwar logisch ist, denn auf dem Meer ist nun mal nicht so viel los, aber andererseits hätte man dann die Zeit vielleicht doch etwas kürzen sollen. Und diese Algeninsel am Schluss der Reise fand ich seltsam und irgendwie unpassend an der Stelle. Ich hätte es besser gefunden, wenn das etwas mehr in der Mitte als am Ende gewesen wäre, denn so wirkte es auf mich eher als wenn der Autor noch schnell ein paar Seiten und Kapitel hätte füllen müssen und sich das dann noch schnell ausgedacht :/Die Zeit auf dem Meer ging mir zudem noch sehr auf den Magen. Manche Beschreibungen hätte ich mir nicht so detailliert gewünscht, mir war es einfach viel zu eklig und brutal.Die Übersetzung war nicht schlecht, flüssig zu lesen und es gab auch so mehrere bemerkenswerte Passagen, aber dennoch gab es ein paar Ausdrücke, die mich eher haben schaudern lassen wie "Ich fand es zum Piepen, dass er das sagte, ..." (S. 94), vielleicht bin ich etwas zu pingelig, aber mich stört das "Piepen" irgendwie sehr...(wenn das im Original genau so stehen würde, nehme ich das aber natürlich zurück ;))Der Aufbau des Buches lässt mich etwas ratlos zurück. Einerseits fand ich es ganz interessant, dass Pi seine Geschichte einem Autor erzählt, der die Geschichte aufschreibt, aber mir war es so zu inkonsequent. Nach der Vorbemerkung des Autors gibt es im ersten Teil des Buches zwar immer noch ein paar Einschübe des Autors auf die Gegenwart, aber im zweiten Teil nichts mehr und zum Schluss auch kein Nachwort oder sonst etwas in der Art.Noch kurz zum Ende. Ja, das ist schon super gemacht, ohne Frage. Leider war ich auf sowas ähnliches irgendwie schon eingestellt, daher wirklich überrascht war ich nicht. Ich denke, die zweite Geschichte wird vermutlich die wirkliche Geschichte sein, aber die mit dem Tiger ist mir trotzdem lieber ;)

Pride and Prejudice and Zombies: The Classic Regency Romance - Now with Ultraviolent Zombie Mayhem!

Pride and Prejudice and Zombies - Seth Grahame-Smith Nach etwa 50 Seiten abgebrochen.Da diese Klassiker-Nacherzählung mit Vampiren, Zombies oder was auch immer eine zeit lang "Trend" war, hat es mich doch, leider, neugierig gemacht, was daran so toll sein soll. Allerdings weiß ich es nach 50 Seiten von "Pride and Prejudice and Zombies" immer noch nicht. Genau genommen ist es GENAU DIESELBE GESCHICHTE, nur das Zombies eingefügt wurden. Ein paar Seiten hatte ich mit dem Original verglichen und da stehen GENAU DIESELBEN SÄTZE drin oO Blöderweise hatte ich eher gehofft, dass das eine Nacherzählung (sprich die Geschichte BASIERT lediglich auf P&P) mit Zombies ist. Aber Pustekuchen. Das Einzige, was mitgeändert wurde, sind die Charaktere, die ich leider alle nicht mehr mag :/ Der Humor trifft meinen überhaupt nicht und vielmehr langweile ich mich, da der Charme und alles, was P&P für mich ausmacht, hier nicht vorhanden ist. Vielmehr hatte ich auch oft den Eindruck, dass sich die Geschichte hier einfach nur über das Original lustig macht und das mag ich nicht.Nee, nicht meins. Und das war sicherlich auch mein letzter Versuch mit diesen "Nacherzählungen", da greife ich viel lieber zum Original.

Hungry

Hungry - Crystal Renn 3-3.5Es ist Jahre her, dass ich das Buch gekauft habe, aber insgesamt muss ich jetzt sagen, dass es besser war, als ich gedacht hatte. Der Anfang fand ich etwas schwerfällig, ebenso mag ich diese ständigen Vorausblicke nicht, vor allem wenn sie ständig wiederholt werden. Ja, ich weiß, dass Crystal dann Magersüchtig wird, aber es reicht, wenn man das ein oder zweimal vorher erwähnt, aber nicht, gefühlt, nach jedem Satz. Außerdem mochte ich den Aufbau des Buches nicht so sehr, besonders im Mittelteil, als es eigentlich um Crystals Magersucht und ihre persönliche Erfahrungen mit dem Modelbusiness ging, wird plötzlich vom Beginn der Branche erzählt, die ersten Models, Agenturen und wie sich das Dünnsein entwickelt hat, etc. Mir wäre es lieber gewesen, wenn diese "Fakten", die zwar interessant waren, in eigenen Kapitel abgehandelt worden wären und nicht so hopplahopp, nach dem Motto "Achja, wir könnten ja noch das und das Thema schnell unterbringen".Womit ich nicht gerechnet hatte war, dass Renn viele Studien in ihr Buch mit einbezieht. Da das Buch von 2009 ist, weiß ich nicht, ob es noch aktuell ist, aber interessant war es dennoch. Denn z.B. von einer "Set-Point-Theorie" hatte ich bisher nicht gehört.Vor allem durch die Grundaussage, nämlich Menschen, egal welcher Größe, Gewicht, Farbe, etc. einfach zu akzeptieren, was selbst in unserer Zeit leider immer noch nicht der Fall ist, ist es durchaus lesenswert.

Das verlorene Labyrinth

Das verlorene Labyrinth - Kate Mosse, Julia Fischer, Ulrike Wasel, Klaus Timmermann Nach knapp einem Viertel abgebrochen.Ich kann und will das nicht weiterhören. Die Geschichte ist lahm, oberflächlich und ich komme aus dem Augenrollen schon nicht mehr heraus. Die Sprecherin liest für mich zu monoton und macht die langweilige Geschichte noch langweiliger. Außerdem merke ich, wie meine Gedanken beim Hören abschweifen, daher macht es für mich keinen Sinn, weiterzuhören.

The Girl Who Fell Beneath Fairyland and Led the Revels There

The Girl Who Fell Beneath Fairyland and Led the Revels There - Ana Juan, Catherynne M. Valente Leichte Spoiler für Band 1Once upon a time, a girl named September had a secret.Und zwar ein ganz besonderes, denn sie war in Fairyland. Und genau dieses Geheimnis macht sie anders als die anderen Kinder, und so wünscht und sehnt sie sich jeden Tag zurück nach Fairyland und zu ihren Freunden.Doch ein Jahr, nachdem sie Fairyland verlassen hatte, hat sich das Land verändert: Denn die Schatten und die Magie, die Fairyland ausmachen, verschwinden langsam. September, die im ersten Band ihren Schatten "eintauschen" musste, schwant, dass sie nicht ganz unschuldig an der Situation ist.Ich bin froh, dass ich nicht ganz ein Jahr warten musste wie September, um wieder nach Fairyland zu gelangen und auch hier liebe ich dieses sehr kreative und wunderbare Wunderland wieder. So sehr, dass ich das Gefühl habe, beim ersten Lesen gar nicht alle Besonderheiten und Anspielungen erfassen zu können.Dieses Mal lernt man hauptsächlich Fairyland-Below und die Funktionen der Schatten kennen, was mich sehr fasziniert hatte. Dadurch erscheint das Buch auch etwas düsterer auf mich, und da September nun ein Jahr älter ist, wirkt auch die Geschichte leicht älter, als wäre sie mit ihr gealtert. Ganz wunderbar gemacht. Aber nicht alles ist dunkel. Neben dem Wiedersehen mit bekannten Gesichtern, gibt es auch eine neue Gefährtin für September, die ich von ihrem ersten Auftritt an sofort in mein Herz schließen musste. Gespickt mit weiteren großartigen Ideen, wie einer Farm, in der Gedichte statt Gemüse wachsen, einem Glaswald und einem Aal, der sich nur durch Tränen vorwärts bewegen kann und noch vielem mehr, und einem wunderbaren Schreibstil, mit tollen Vergleichen und "philosophischen" Anspielungen, weswegen ich am liebsten das ganze Buch zitieren würde, ist auch "The Girl who fell beneath Fairyland and led the Revels there" ein ganz besonders Lesevergnügen, dass ich so schnell nicht vergessen werde. Und bestimmt noch oft durchblättern und -lesen werde.Wer den ersten Band "The Girl who circumnavigated Fairyland in a Ship of her own Making" schon mochte, der wird mit dem zweiten Band sicherlich auch viel Spaß haben!Das einzig Negative: Jetzt geht das Warten auf den nächsten Band los :/

A Monster Calls

A Monster Calls - Patrick Ness, Jim Kay Vielen Dank Herr Ness, dass Sie diese Geschichte geschrieben haben.------------------------------------------------------------------Mäh, die Illustrationen sind hier ja gar nicht drin!? O_O

Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte

Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß: Eine Liebesgeschichte - Hiromi Kawakami 3-3.5Vor wenigen Jahren habe ich sehr gerne Bücher von japanischen Autoren gelesen, leider ist das mittlerweile etwas eingeschlafen, aber als ich in der Buchhandlung auf ein Werk von Hiromi Kawakami stieß, dachte ich, ich könnte es mal mit der Autorin versuchen. "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" war zwar nicht ganz der Roman, den ich ursprünglich lesen wollte, aber diese Geschichte klang trotzdem ganz interessant.Der Inhalt, der sich auf knapp 200 Seiten entfaltet, ist schnell erzählt. Es geht um eine Frau, Ende Dreißig, die in einer Kneipe auf ihren alten Lehrer (im Buch immer nur "Sensei" genannt) trifft und auf diese eine Begegnung folgen mehrere und langsam kommen sich die beiden näher. Kawakami erzählt sehr episodenhaft über einen längeren Zeitraum, der Treffpunkt ist hauptsächlich die besagte Kneipe (auch wenn es noch ein paar andere Orte gibt), in der die beiden Protagonisten zusammen Sake trinken und essen. Viel essen, eigentlich gibt es nur wenige Szenen, in denen sie nichts zu sich nehmen ;) (zumindest sagt mir das mein Gefühl). Glücklicherweise gibt es aber hinten im Buch auch ein kurzes Glossar, da mir der Großteil der Speisen unbekannt war.Was mich von Anfang an begeistert hat, war die Stimmung. Es ist wunderbar melancholisch geschrieben, die Geschichte verläuft sehr ruhig und ja, ziemlich plätschernd. Und das ist wohl auch das, was mir einerseits zwar gut gefallen hat, aber andererseits auch manchmal etwas gelangweilt und vor allem mich dazu gebracht hat, das Buch nicht unbedingt in die Hand nehmen zu müssen/wollen. So eine wirkliche Verbindung zu den Charakteren hatte ich nicht, was auch etwas am Alter liegen mag, denn alleine zwischen Tsukiko und mir liegen knapp 15 Jahre.Trotzdem habe ich "Der Himmel ist blau, die Erde ist weiß" gerne gelesen und das Ende hat mich sehr zufriedengestellt. Definitiv nicht mein letztes Buch von Kawakami und besonders gespannt bin ich jetzt auf die Umsetzung der Graphic Novel.

Liesl & Po

Liesl & Po - Kei Acedera, Lauren Oliver Wie auch nicht anders von Lauren Oliver gewohnt, ist auch "Liesl & Po" eine tolle, traurige und melancholische Geschichte, die von einem 11-jährigen einsamen Mädchen handelt, die zusammen mit dem Geist Po, dem hundkatzenartigen Wesen Bundle

Survive

Survive - Alex Morel 1.5-2"Survive" hat eine wahnsinnig spannende und interessante Ausgangslage: Jane, die in einer psychatrischen Einrichtung lebt, fliegt über Weihnachten zu ihrer Mutter. Doch dort will sie nie ankommen, denn bereits im Flugzeug will sie sich umbringen. So der Plan. Allerdings stürzt das Flugzeug mitten in den Bergen ab und zusammen mit Paul muss sie versuchen, irgendwie zu überleben.Was mir das Buch am meisten kaputt gemacht hatte, war Jane selbst. Ich habe normalerweise kein Problem mit "schwierigen" Charakteren, der Protagonist kann ruhig unsympathisch sein oder Sachen machen, die ich nicht mag, ABER Jane kam ist für mich ein Sonderfall. Bereits von der ersten Seite an, kam ich mit ihrem Verhalten nicht klar. Sie ist arrogant, überheblich und fühlt sich allem und jedem, besonders den blöden Erwachsenen, die sie ja wunderbar alle reinlegen kann, überlegen, denn sie ist einfach die Beste und Tollste. Punkt. *würg* Im Laufe des Buches wurde sie mir zunehmend unsympathischer, vor allem durch ihre Taten, von Privatsphäre scheint sie nichts zu wissen und offensichtlich auch resistent dagegen zu sein aus Fehlern zu lernen. Ich habe mir so oft gewünscht, dass sie damit einfach mal richtig auf die Nase fällt.Ihren Grund sich umzubringen, könnte ich eventuell verstehen, wenn das ganze nicht so hopplahopp abgehandelt worden wäre. Für das Verständnis hätte ich gerne mehr über ihre Familie und ihre Vergangenheit gelesen. So wird es zwar kurz gesagt, aber so einen "richtigen" Todeswunsch konnte ich nicht herauslesen. Und genau das spiegelt sich auch im Verlauf der Geschichte wider, denn kaum ist das Flugzeug abgestürzt, versucht Jane alles um zu überleben. Selbstmord? Nö! Nach dem Ereignis denkt sie kaum noch darüber nach und das konnte ich nicht nachvollziehen. Sie hatte bereits versucht sich umzubringen, was missglückte. Und nun will sie es ein zweites Mal tun, kommt nur nicht mehr ganz dazu und schon ändert ein Flugzeugabsturz alles? Nö. Das ist leider viel zu oberflächlich gedacht.Und da wir es hier mit einem YA-Roman zu tun haben, darf natürlich auch eine Portion Insta-Love nicht fehlen. Janes männlicher Gegenpart Paul ist zwar nicht so unsympathisch, dafür für mich aber etwas zu selbstlos und zu nett. Und natürlich superpraktisch, dass er offenbar Snowboarden kann und sich mit Kälte, Überleben, etc. gut auskennt. Perfekte Voraussetzung ;) *gähn*Leider sind das dann auch schon die einzigen Personen, die in dem Buch richtig vorkommen und das hat mir das Buch noch schwerer gemacht, da ich mit keinen der Protagonisten mitfühlen konnte. Den Großteil des Buches habe ich mich daher ziemlich gelangweilt.Der Schreibstil ist nichts besonders, lässt sich aber dank extrem kurzen Kapitel schnell und flüssig lesen, was definitiv ein Pluspunkt ist, denn sonst hätte ich den Roman wohl nicht zu Ende gelesen.Tja, das war wohl nichts, aber ein toller Beweis dafür, das eine gute Idee noch lange kein gutes Buch macht. ;) Schade.

Über die Trauer: Der Begleiter für schwere Stunden (insel taschenbuch)

Über die Trauer: Der Begleiter für schwere Stunden. - C.S. Lewis 3-3.5

Katertag: oder: Was sagt der Knopf bei Nacht?

Katertag: Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht? - Regina Dürig 4-4.5Ich muss ehrlich sagen, dass ich überrascht bin, WIE gut mir "Katertag" von Regina Düring gefallen hat. Auf nur knapp 100 Seiten entwickelt die Autorin eine furchtbare, traurige und emotionale Geschichte, in der der 15-jährige Nico einen Brief an seinen alkoholabhängigen Vater schreibt, da er ihm nicht so schnell verzeihen kann, was er mit seiner Sucht angerichtet hatte.Trotz der Kürze war "Katertag" kein Buch für mich, was ich an einem Stück hätte lesen können, dafür fand ich die Atmosphäre zu bedrückend und die Geschichte zu realistisch. Nico, seine kleine Schwester Sasa und Mim taten mir so leid und ich fand es schrecklich darüber zu lesen, wie sie mit dieser Situation klar kommen müssen - und noch schrecklicher wenn man bedenkt, dass es nicht nur in Bücherfamilien so zugeht, sondern auch im wahren Leben :/Für mich war jedes Wort am richtigen Fleck und hat die Wirkung erzielt, die es vermutlich sollte. Und auch wenn ich "gerne" noch mehr über Nico und seine Familie erfahren hätte, so denke ich doch, dass mehr Seiten in dieser Form, für mich jedenfalls, nicht funktioniert hätte.

Ich lese gerade

Der weiße Neger Wumbaba I - III: Alle Handbücher Des Verhörens
Axel Hacke, Michael Sowa
Bereits gelesen: 93/216 pages
Blinde Weide, schlafende Frau
Haruki Murakami, Ursula Gräfe
Die Rebellin (Die Gilde der Schwarzen Magier, #1)
Trudi Canavan
MacBest
Terry Pratchett, Andreas Brandhorst