Lost in Books

Mein Bücherreich ~

  

"When I look at my room, I see a girl who loves books."

(John Green - Looking for Alaska)

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Graveyard Book

The Graveyard Book - Neil Gaiman Neil Gaiman ist ein Autor, der mir irgendwie immer ziemlich sympathisch vorkommt und ich deswegen immer das Verlangen habe, seine Bücher zu lieben! Leider, hat das aber bisher noch nicht ganz geklappt. "Coraline" mochte ich damals, vor ein paar Jahren, sehr sehr gerne und ist mir immer noch in guter Erinnerung, mein zweiter Gaiman "Der Sternwanderer" konnte mich nicht richtig überzeugen und "The Graveyard Book", Versuch Nr. 3, steht nun irgendwo zwischen diesen beiden Romanen.Dabei war der Anfang noch ziemlich gut und vielversprechend. Bereits auf den ersten Seiten wird Nobody (Bod) zum Waisenkind und entkommt nur selbst knapp dem Mörder und man befindet sich direkt mit ihm auf dem Friedhof, wo er die nächsten Jahre verbringen wird. Es gibt kein großes Vorgeplänkel oder Einleitung, man ist direkt als Leser mit beim Geschehen. Aber, wie ich fand, auch nur mit und nicht mittendrin. Ich habe mich beim Lesen oft gefühlt, als wenn zwischen den Personen und mir eine dicke Wand steht, über die ich zwar drüber schauen und alles mitbekommen und beobachten konnte, aber ansonsten alles weiter fremd bleibt.Auch empfand ich es, dass das Buch keine richtig durchgehende Geschichte ist, sondern die teils langen Kapitel immer nur einen bestimmten Zeitpunkt im Leben von Bod Owens erzählen, daher hat mir ab und an einfach ein roter Faden gefehlt.Neil Gaiman hat viele tolle Ideen in den Roman eingebaut, seine Beschreibungen von verschiedenen Figuren fand ich super. Und auch die Charaktere mochte ich insgesamt alle sehr gerne. Nur mein Problem bei dem Ganzen: Es ist einfach zu kurz. Denn leider ist das Buch nicht einmal 300 Seiten stark, sodass mir vieles einfach zu oberflächlich war. (Auch wenn es natürlich "nur" ein Kinderbuch ist.) Ich hätte über manche Personen gerne viel mehr gewusst oder es gab Szenen, die mir so einfach zu kurz waren, trotz toller Ideen. So sind bei mir noch viel zu viele Fragen offen geblieben, sodass ich nicht ganz zufrieden damit bin.Im Mittelteil hat es sich für mich ziemlich gezogen, es hat mich nicht gepackt und wenn ich im Buch gelesen habe, habe ich es zwar gerne gelesen, aber ich hatte kein Problem damit, das Buch einfach mitten im Kapitel zur Seite zu legen und etwas anderes zu machen.Die schwarz-weiß Illustrationen im Buch fand ich recht gelungen, wenn ich persönlich auch manche etwas zuu gruselig fand. Aber trotzdem natürlich passend.Insgesamt habe ich das Buch eigentlich recht gerne gelesen Mein letzter Gaiman wird das wohl noch nicht gewesen sein, da ich noch "Neverwhere" ungelesen hier liegen habe, aber danach...hmm.

Ich lese gerade

Der weiße Neger Wumbaba I - III: Alle Handbücher Des Verhörens
Axel Hacke, Michael Sowa
Bereits gelesen: 93/216 pages
Blinde Weide, schlafende Frau
Haruki Murakami, Ursula Gräfe
Die Rebellin (Die Gilde der Schwarzen Magier, #1)
Trudi Canavan
MacBest
Terry Pratchett, Andreas Brandhorst